Fünf Tipps, um ‚nein‘ zum Englischmuttersprachler zu sagen, aber ohne ‚nein‘ zu sagen

War das ein ‚ja‘ oder ein ‚nein‘?

Haben Sie jemals eine Antwort von einem Englischmuttersprachler bekommen, aber Sie waren nicht sicher, ob es eine positive oder negative Reaktion war?

Diese Person hat nicht ‚nein‘ gesagt, aber Sie hatten das Gefühl, dass sie auch nicht ‚ja‘ gesagt hat?

Oder haben Sie festgestellt, dass das ‚ja‘ kein echtes ‚ja‘ war – es war nur zur Besänftigung oder eine Art, um von einem Gespräch zurückzutreten?

In Deutschland ist es akzeptabel, etwas direkt zu sagen. Allerdings könnten andere Leute, besonders Englischmuttersprachlehren, es so wahrnehmen, dass es anstrengend ist. Meiner Meinung nach ist außerdem ‚nein‘ zu sagen, etwas, dass vielen Englischmuttersprachlehrern schwer fällt. Wir haben vielen Ängste – gesellschaftliche Unannehmlichkeiten, als aufdringlich wahrgenommen zu werden; Angst, dass wir abgelehnt werden, wenn wir ‚nein‘ sagen oder dass man nichts mehr für uns tut. Wir verstecken uns hinter Sätzen wie ‚I’m terribly sorry, but‘ und ‚Would you mind if‘…

Viele englische Lehrbücher unterrichten diese Sprache, um den Ausdruck sänftiger zu machen, aber nach meinen Erfahrungen in Großbritannien ist das nicht der richtige Weg, weil es an Ehrlichkeit und Integrität fehlt. Bin ich wirklich ‚terribly sorry‘? Wenn ich sage ‚would you mind‘ schlage ich etwas vor oder will ich, dass es tatsächlich geschieht?

Das ist besonders schwer für deutschsprachige Leute. Wie können Deutsche auf eine indirekte aber dennoch total ehrliche Weise ‚nein‘ sagen? Und wie kann ein Deutscher auf ein ‚Ja‘ achten, dass eigentlich ein ‚Nein‘ ist?

Fünf Tipps, um ‚nein‘ zu sagen, aber ohne wirklich ‚nein‘ zu sagen:

Erstens: der Person danken.

Der Person danken oder sie anerkennen, besonders wenn es ein ungewöhnlicher Umstand ist.

Thank you for asking me David to…

I appreciate you asking me David to…

Zweitens: nicht einfach nur ‘nein’ sagen

Statt ‘nein’ oder ‘ich will nicht‘ zu sagen, lieber:

I’d rather not…

I’d prefer not to…

Drittens: Erklären Sie ihre Gründe

Wenn Sie Punkten 1 und 2 gefolgt sind, erklären Sie Ihre Gründe und sagen, wie Sie persönlich von der Entscheidung betroffen sind.

‚I’m not prepared to because…’

Sprechen Sie in der ‘ersten Person‘ und erklären Sie, wie Sie persönlich betroffen sind.

Achtung! Achten Sie darauf, dass viele Englischmuttlersprachlern, besonders Leute aus Großbritannien, es schwierig finden, direkt zu sein, und könnten sich hinter einer dritten Person, hinter einer Regel oder einer Verordnung verstecken. Wenn jemand versucht, nein zu sagen indem er dies benutzt, achten Sie auf dessen soziales Verhalten und stellen Sie weitere, um mehr Informationen herauszufinden.

Wenn Sie mehr Zeit brauchen, um eine Entscheidung zu treffen, dann bitten Sie darum.

Vier: Körpersprache

Zeigen Sie ‚Nein‘ durch Ihre nonverbale Kommunikation!

Halten Sie Augenkontakt und sprechen Sie mit einer starken, gleichmäßigen Stimme. Sprechen Sie nicht so schnell.

Fünf: nächste Schritte

Wenn jemand hartnäckig ist, dann akzeptieren Sie berechtigte Argumente und wiederholen Sie Ihr ‚Nein‘. Zum Beispiel:

‚I accept that it’s a good opportunity but it’s not something I’m prepared to do’

Halten Sie Ihre Stimme auf der gleichen Höhe.

Weiterführende Literatur

Diese Tipps basieren auf dem Buch ‚Assertiveness at Work‘ (Ken Back und Kate Back). Ich empfehle dieses Buch sehr, wenn Sie Interesse haben, das richtige Niveau an Direktheit aus britischer Sicht zu verstehen.